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Bonpflicht

„Streit über Bonpflicht: Was das neue Gesetz überhaupt soll – Die Aufregung über die Bonpflicht ist nicht abgeklungen. Was es damit auf sich hat, erklärt heise online in mehreren Artikeln. Los geht’s mit den Hintergründen. Seit einigen Wochen sorgen neue Regelungen zur Absicherung von Registrierkassen, die am 1. Januar 2020 in Kraft getreten sind, für heftige Diskussionen. Sie sollen Steuerhinterziehung in enormen Umfang verhindern, aber eine darin enthaltene neue Pflicht zur Ausgabe von Kassenbons („Bonpflicht“) wird von verschiedenen Seiten teils heftig kritisiert. … Wie viele Milliarden dem Steuerzahler durch den alltäglichen Abrechnungsbetrug entgehen, ist umstritten. Der Gesetzgeber nannte bei der Verabschiedung des Gesetzes 2016 Schäden in Höhe von bis zu 10 Milliarden Euro jährlich, Fachleute halten aber auch ein Vielfaches für möglich. Zahlen von 30 oder gar 60 Milliarden Euro kursieren. … Zwar stellten die Finanzbehörden immer höhere Anforderungen an die Daten, die ein Gewerbetreibender mit seinem elektronischen Kassenbuch bereithalten musste – etwa mussten die Quittungen fortlaufende Nummern enthalten. Gegen einen simplen Sachverhalt kamen diese Maßnahmen aber nicht an: Elektronische Kassen können nach Belieben jede Art von Daten erzeugen. Sofern Hersteller und Eigentümer gemeinsame Sache machten, konnten die Steuerfahnder wenig ausrichten.“

Heise

„Grundsätzlich sieht das Gesetz nämlich vor, dass der Kunde seinen Beleg auch via NFC, Kundenkonto oder per E-Mail bekommen kann. Ersteres dürfte viele Kunden, die nicht mal in der Lage sind, ihr Smartphone zum Bezahlen an ein Terminal zu halten, überfordern, Letzteres ist weder für Kunden noch für Händler erstrebenswert. … Dabei gäbe es durchaus Alternativen. Da ist zunächst mal alles, was bargeldlos abläuft… Doch das würde voraussetzen, dass Kassensysteme so programmiert werden, dass bei bestimmten Bezahlverfahren die Bons gleich ins Smartphone umgeleitet werden, anstatt den Drucker in Gang zu setzen.“

Welt

IoT & Smarthome

IoT Trouble: The Sonos Example – And More – The everything-computerized-and-always-connected smarthome is a work in progress. This slow pace is a good thing because it gives us time to consider new technical and societal challenges. … The good news, sort of, is that the development of completely computerized smarthomes will progress at a much slower pace than what we enjoyed for smartphones. – More good news is the growing interest in protecting our privacy, at least in reasonably democratic regimes. The slow pace of consumer IoT — and the inevitable bad examples from autocratic countries — might conspire to help devise ways for the Rest Of US to remain in charge.“

Monday Note

„IoT security: Your smart devices must have these three features to be secure – Proposed laws from the UK for Internet of Things security mean vendors will need to follow new rules to be considered secure. … The aim of the legislation is to help protect UK citizen and businesses from the threats posed by cyber criminals increasingly targeting Internet of Things devices. … All consumer internet-connected device passwords must be unique and not resettable to any universal factory setting. – Manufacturers of consumer IoT devices must provide a public point of contact so anyone can report a vulnerability and it will be acted on in a timely manner. – Manufacturers of consumer IoT devices must explicitly state the minimum length of time for which the device will receive security updates at the point of sale, either in store or online.“

ZDNet

Influencer

„Hohes Ansehen, grosse Reichweite und starke Präsenz: Der Einfluss von Influencern wird unterschätzt – Influencer haben Einfluss auf die Meinungsbildung, sie haben ein treues Publikum und darüber hinaus viel Deutungsmacht in ihren angestammten Domänen. Das unterscheidet sie kaum mehr von traditionellen Medien. … Wenn Medien ihre Arbeit ausschliesslich nach quantitativen Kriterien wie Engagement und Reichweite bewerten, beschleunigen sie bloss ihren Bedeutungsverlust. Denn Bedeutung kommt auch von Deutung, und das heisst: von Deutungskompetenz. Auch jüngere Konsumenten schätzen die Vorteile von geprüften Facts, relevanten News, reflektierender Einordnung und Unabhängigkeit des Urteilens. Verlieren die Medien aber den Glauben an ihre Stärken, bleibt es in Zukunft tatsächlich den Influencern und ihren Agenturen vorbehalten, die Eskalation in Iran politisch einzuordnen.“

NZZ

Coronavirus „Chernobyl“

„Chinese people are using “Chernobyl” to channel their anger about the coronavirus outbreak … Some people in China, are drawing parallels with how Soviet authorities managed the nuclear disaster to how the Chinese government is handling the current coronavirus outbreak. … Even on heavily censored Weibo, China’s Twitter-like social network, people are channeling their frustrations through Chernobyl references. … The references made to Chernobyl represent the latest round of online backlash against the Chinese government’s handling of the virus.“

Quartz

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